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Spielpausen für mehr Konzentration

Wer kennt es nicht? Die Mittagspause ist vorüber und eigentlich sollte man sich jetzt wieder voller Elan seiner Arbeit widmen, doch der Bauch ist voll, der Kopf leer und die Müdigkeit fordert deine Aufmerksamkeit. Vielleicht gibt es die Möglichkeit für ein kurzes Power-Napping, doch gibt es diese Möglichkeit nicht, sind Energizer eine wirksame Alternative.

Nein, keine Brause in der Dose, sondern unter Energizern versteht man kleine, kurze Spiele, die den Kopf aufwecken, damit ein konzentriertes Weiterarbeiten möglich ist. Achtung, Lachen ist hier nicht nur erlaubt, sondern gerne erwünscht. Und da es vermutlich nicht nur dir so geht, sondern auch dem ein oder anderem Kollegen, kann man sich auch zusammentun. Je nach Energizer benötigt es keinerlei Vorbereitungen und ein Spiel nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.

 

Wir stellen dir hier einmal zwei vor:

 

Ente Ente Platsch Platsch

Anzahl: ab 2 Spielern

Zeit: ca. 3-5 Minuten

Utensilien: keine

Was im ersten Moment klingt wie ein Kinderspiel, ist eine echte Denksportaufgabe. Denn hier muss gezählt, gerechnet und aufgepasst werden, denn die Enten wollen in den Teich. Es wird eine feste Reihenfolge bestimmt und dann kann es schon losgehen. Es wird eine Ente schwimmen geschickt, die 2 Beine hat und einmal „platsch“ macht. Gespielt wird folgendermaßen: Spieler 1 sagt: „1 Ente“, Spieler 2: „4 Beine“, Spieler 3: „platsch“. Weiter geht es mit „2 Enten, 4 Beinen, Platsch, Platsch“, wobei jedes Platsch von einem einzelnen Spieler genannt wird, dadurch muss mitgezählt werden. Verpasst jemand seinen Einsatz oder verzählt sich, startet das Spiel von vorne. Legt am besten eine Anzahl an Enten fest, die im Teich landen sollen, sobald die Anzahl erreicht ist, ist das Spiel beendet.

 

Rüppel Tüppel

Anzahl: ab 3 Spielern

Zeit: ca. 3-5 Minuten

Utensilien: Klebezettel oder ähnliches

Jeder Spieler denkt sich eine Zahl zwischen 1 und 50 aus und nennt diese laut. Daraufhin beginnt der erste Spieler mit folgendem Satz: „Ich bin Rüppel Nr. (hier folgt die gewählte Zahl), ich habe 0 Tüppel, wie viel Tüppel hat Rüppel Nr. (gewählte Zahl eines anderen Spielers)?“ Daraufhin darf der aufgerufene, nächste Spieler seinen Satz sagen. Verpasst jemand den Einsatz oder reagiert bei seiner Zahl nicht, nennt eine Zahl, die es nicht gibt oder verspricht sich, gibt es einen Tüppel (Klebezettel z.B. auf die Stirn). Wichtig ist, dass der Spieler selbst seine Tüppel nicht sehen kann, so dass er mitzählen und sie sich merken muss. Auch bei der Nennung einer falschen Anzahl von Tüppel gibt es wieder einen Tüppel dazu. Das Spiel endet sobald ein Spieler die Anzahl der im Vorfeld vereinbarten Tüppel erreicht hat.

 

Foto: © pexels