Loading color scheme

Leidest du am Hochstapler-Syndrom?

Was versteht man unter dem sogenannten Hochstapler-Syndrom bzw. auch als Impostor-Syndrom bekannt? Laut einer aktuellen Studie bei der knapp 650 Mitarbeiter:innen in den USA und Europa befragt wurden, leiden knapp 70 Prozent daran.

Das Syndrom bezeichnet die Selbstzweifel von Mitarbeitern, die meinen Erfolg wäre eine reine Glückssache und eine Kombination aus äußeren Umständen, sie selbst könnten eigentlich zu wenig für ihre aktuelle Stelle. Heißt, die Personen glauben sie können zu wenig für die Stelle, die sie gerade besetzen und halten sich für eine Fehlbesetzung auf dieser Position.

Kettenreaktion verstärkt den Eindruck

Die Folgen dadurch sind eine ständige Angst, dass es den anderen auffallen könnte und man die aktuelle Position verliert. Dadurch entstehen negative Gedanken und diese wiederum hemmen die Arbeitsleistung. Es entsteht eine Abwärtsspirale, denn dadurch gibt es unter diesen Mitarbeitern auch weniger Beförderungen und positive Beurteilungen, was wiederum das Syndrom verstärkt. Ein echter Teufelskreis!

Was hilft dagegen? Feedback! Führungskräfte sollten auf regelmäßige Mitarbeitergespräche bestehen in denen Mitarbeiter eine Leistungsbewertung erhalten, die nicht auf Selbsteinschätzung beruht. So kann man zeigen, dass Mitarbeiter nicht grundlos ihre Arbeitsstellen innehaben und auf Stärken hinweisen.

Foto: © pixabay