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Führung auf Distanz einfacher oder schwerer als gedacht?

Es ist bereits nicht einfach ein Team vor Ort zu führen. Man muss seine Teammitglieder im Auge behalten, ein Gefühl für die aktuelle Stimmung haben und dabei auch die Arbeit nicht vernachlässigen. Teamleiter haben viele Aufgaben und gleichzeitig Verantwortung zu tragen. Wer sein Team kennt, erkennt allerdings bereits an kleinen Anzeichen wie die Lage aussieht, doch was ist, wenn man diese Anzeichen nicht sehen kann?

Wenn der Blick auf die Körpersprache oder die Dynamik unter den Mitgliedern nicht mehr möglich ist, da man nur noch aus der Ferne leiten muss, wird manches schwieriger. Der Hernstein Management Report 2/21 hat knapp 1700 Führungskräfte bezüglich der aktuellen Arbeitssituation und der Führung aus der Ferne in Deutschland und Österreich befragt. 77% der Befragten gaben an, dass die Führung auf Distanz als fordernd empfinden.

Doch ist es wirklich so?

Der Report zeigt, dass die Ängste die Führung zu verlieren unbegründet sind. Schaut man sich die Ergebnisse genauer an, stellt man fest, dass die Führungskräfte, die bereits auf Distanz geführt haben, es deutlich einfacher empfanden als diejenigen, die darin erst noch Erfahrung sammeln müssen. Mangelnde Kommunikation wird als größtes Problem angesehen, darauf folgt der größere Planungsaufwand und an Platz drei der befürchtete Kontrollverlust, da sich die Führungskräfte darauf aber bereits eingestellt haben, war die Umstellung und Umsetzung erfolgreicher als angenommen.

Foto: © pixabay