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Unternehmensattraktivität gewinnt bei Arbeitnehmern an Bedeutung

Vor einigen Jahren war die Sicherheit des Jobs einer der wichtigsten Faktoren bei der Auswahl des zukünftigen Arbeitgebers, doch wie eine aktuelle Studie der Universität St. Gallen zeigt, spielt die Arbeitgeberattraktivität eine immer größere Rolle. Damit haben auch kleine Unternehmen und Start-Ups gute Chancen auf qualifizierte Arbeitskräfte.

Was ist Arbeitgeberattraktivität?

Darunter versteht man, dass Arbeitnehmer ihren Arbeitgeber als einen guten Arbeitgeber wahrnehmen. Das heißt, dass sie sich wohlfühlen, geschätzt fühlen und zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz sind. Daraus leitet sich ab, dass Mitarbeiter weniger oft den Arbeitsplatz wechseln, die Produktivität steigt und sich der Gesundheitszustand verbessert. Darüber hinaus empfehlen zufriedene Mitarbeiter häufiger ihren eigenen Arbeitgeber weiter, die Personalsuche wird einfacher.

 

Was waren Faktoren, die einen Arbeitgeber laut Trendstudie attraktiv machen?

- Moderne Unternehmenskultur mit flexiblen Arbeitsstrukturen

- Vertrauen

- Internes Unternehmertum (aktive Unternehmensentwicklung)

 

Dies zeigt, dass Arbeitnehmer gerne an innovativen Ideen teilhaben, sich gerne einbringen und Neuem gegenüber aufgeschlossen sind. Starke Hierarchien und träge Verwaltungsapparate schrecken im Gegensatz eher ab. Daher haben vor allem kleinere Unternehmen eine Chance ihre Attraktivität zu steigern und in den ausschlaggebenden Bereichen zu punkten.

 

Foto: © pixabay